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Seit Mai 2005 in einem Substitutionsprogram.

Nach einer Entgiftung (11/06) Umstellung auf Suboxone.

Seit Mai 2007 im Betreuten Wohnen bei der AWO- Gelnhausen.

Ich bin seit 5 Jahren mit meinem Partner (gleiche Vergangenheit und Substitution)  zusammen. Im Dezember 2007 wurde unser gemeinsame Tochter gesund geboren.

Am Anfang wusste keiner von uns beiden, was Betreutes Wohnen eigentlich ist - wir dachten, man steht da unter ständiger Beobachtung und lebt in einer öffentlichen Einrichtung - diese anfänglichen Ängste waren total unbegründet.
Ab Mai/07 hatte ich einen männlichen Betreuer - doch durch meine Schwangerschaft fühlte ich mich unwohl einem mir fremden Mann von meinen Gefühlen oder Problemen zu berichten.
Ich fing an, Termine nicht mehr wahr zu nehmen und hatte große Schwierigkeiten mich auf die Hilfe bzw. das Betreute Wohnen einzulassen.
Nach einigen offenen Gesprächen fand ein Betreuerwechsel statt, was gar kein Problem war. Der Betreuerwechsel konnte auch von Seiten der AWO problemlos vollzogen werden. Für mich war es einfach wichtig, dass die „Chemie“ zwischen Betreuer und mir stimmte. Nach dem Wechsel habe ich und meine Familie nur positive Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Betreuten Wohnen gezogen. Einfach super.

Natürlich wussten mein Partner und ich genau, wie wir uns das Leben zusammen mit unserer jetzt 8 Monate alten Tochter vorstellen, aber mit dem Betreuten Wohnen lässt sich vieles einfacher und leichter meistern. Durch die Erfahrungen der Betreuer im Umgang mit Behörden, Ämtern... ermöglichten uns einen reibungslosen Ablauf bei Terminen, Fragen und Anträgen.
Auch bleibt mir als Frau mehr Zeit für uns- da sich viele Sachen viel einfacher und reibungsloser erledigen lassen. Ich für mich alleine aber auch für meine Familie kann nur positive Erlebnisse- in allen Lebensbereichen- aus dem BW schließen.
Ich kann jedem nur raten nicht so viel auf andere zu hören – sondern sich ganz einfach ein eigenes Bild zu machen. Seht das BW nicht als lästige Sache  (Belastung) an, sondern als große Hilfe!!! – es lohnt sich wirklich

Betreutes Wohnen: Was man sich darüber vorstellen kann.

Betreutes Wohnen kann bedeuten, dass man in einem Übergangswohnheim unter Aufsicht lebt, mit Regeln und Pflichten, die einzuhalten sind.

Es kann aber auch eine Person sein, die für einen einzelnen Suchtkranken in privater, häuslicher Betreuung zuständig ist.
Dies läuft ohne Regeln, Pflichten und Bevormundungen ab.
Diese Art von Betreuung leistet Hilfestellung in Haushaltsproblemen, für Behördengänge, für finanzielle Klärungen, Arbeitssituationen und auch persönlichen Problematiken.

Für mich war das Betreute Wohnen eine große Stütze und Hilfe.
Nach mehreren Fehlschlägen mit Selbsthilfegruppen erkundigte ich mich bei der Beratungsstelle die für mich zuständig war.

Ich lebe alleine mit einer 18jährigen Tochter. Habe keinerlei Ansprechpartnerin, mit der ich über meine Ängste, Nöte und Sorgen reden kann. Die mich versteht, mir Rat gibt, die mich lobt und auch kritisiert. Zu der ich Vertrauen habe und die mich respektiert und auch akzeptiert.

Die bekam ich über das Betreute Wohnen durch eine Sozialarbeiterein.
Bei einem wöchentlichen Gespräch, frei nach meiner Wahl, konnte ich über alles reden.
Diese Gespräche gaben mir viel Kraft und Mut um nach der Therapie meinen Alltag zu meistern und meine Freizeit neu zu gestalten. Die Gespräche stärkten mein Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und ließen mich Konflikte lösen im Alltag und der Erziehung meiner Tochter.

 
 
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